Altenstädter Schlagzeilen 2014
Altenstädter Geschichte - Schlagzeilen von 2014
Achtung: Hier werden nicht alle Neuigkeiten aufgeführt! Viele Ereignisse werden direkt auf den speziellen Seiten, z.B. der Vereine, gezeigt oder in der Chronographie!
siehe auch Chronik/ Chronographie
Fotos: Bernd Ritter, wenn nicht anders angegeben
Januar 2014
Zum Glück wieder ein Start in das neue Jahr ohne besondere Vorkommnisse. In vielen Häusern Altenstädts wurde wieder gefeiert und um Mitternacht auf den Straßen das Neujahrsfeuerwerk entfacht.
Die Witterung war mit ca. 0 C° und guter Luft angenehm, allerdings war es auch leicht bewölkt.
Die Aufnahmen stammen von der Heinrich-Schröder-Straße in der Nähe der Kirche. Im Heinrich-Schröder-Haus und im Backhaus wurde auch wieder gefeiert.



Fotos: Sina und Bernd Ritter
Jugendfeuerwehr sammelt wieder Weihnachtsbäume ein
2014_01_11 152Wie in jedem Jahr sammeln alle Jugendfeuerwehren wieder die ihren Dienst geleisteten Weihnachtsbäume ein - in diesem Jahr bei Temperaturen knapp über 0°C. Von den Altenstädtern gab es als Dankeschön eine kleine Spende, die für die Arbeit der Jugendfeuerwehren eingesetzt wird.
Die Bäume werden beim Landkreis zu Humus verarbeitet.

Auf dem Foto:
v. li.: , Annika Pfennig, Benjamin Kimm, Mirja Pfennig, Sebastian Bekker, Dennis Pfennig und Balu in der Wolfhager Straße
Altes Haus muss weichen
Ein seltenes Schauspiel in Altenstädt: ein altes Haus muss weichen, um für ein neues Platz zu machen.
So geschehen in der Wolfhager Straße: Mitte Januar wurde das 1901 erbaute Haus der Familie Theis abgerissen. An der Stelle soll wieder eine neues Haus errichtet werden.
Siehe auch Fotogalerie “Dorf im Wandel”, dort werden Veränderungen des Altenstädter Dorfbildes im Laufe der Jahre gezeigt.



Wasserrohrbruch im Unteren Semmetweg
Am 16.1. wurde die Ringwasserleitung im Unteren Semmetweg abgedichtet. Das Wasser kam aus einem daumendicken Loch der Kunststoffleitung und hat den darunterliegenden Acker unter Wasser gesetzt. (eingesendet von Werner Gerhold)



FC Altenstädt feiert 50-Jähriges Jubiläum
Mit einem Empfang im DGH startet der FC Altenstädt seine Feierlichkeiten zum 50-jährigen Vereinsjubiläum am Sonntag, den 19.1.
Im Laufe des Jahres sind noch weitere Veranstaltungen geplant.
Link folgt

Die Männer der ersten Stunde wurden geehrt
Fernsehaufnahmen in Altenstädt
Der hr hat am Samstag den 25.01.14 Filmaufnahmen und Interviews zum Thema “Beerdigungen im dörflichen Bereich” auf dem Friedhof in Altenstädt gedreht. Der Initiator war Marcus Schlutz.

Werner Gerhold
1. Altenstädter Erzählcafé voller Erfolg
Mit einer neuen Idee startet Altenstädt in das Jahr: dem Altenstädter Erzählcafé. Beim ersten Mal ging es um die “Landwirtschaft früher” - ein Thema, dass viele Besucher zum Lauschen, Gucken und Mitreden animierte.
Siehe Unterseite Altenstädter Erzählcafé!

Februar 2014
Jahreshauptversammlung Backhausverein
Hans Franke übergibt Vorsitz
Bernd Ritter bei Jahreshauptversammlung als Nachfolger gewählt..
Altenstädterin Andrea Letkemann Siegerin im Schülerwettbewerb!
HNA-Bericht vom 4.2.2014:

Nord-Süd-Stromtrasse an Altenstädt vorbei?
Am 6. Februar sorgte die HNA mit den Plänen der vieldiskutierten Nord-Süd-Stromtrasse für Aufsehen, denn diese soll wohl durch das Wolfhager Land gehen:


Karl-Heinz Meile und Irmgard Göbel mit besonderer Ehrung
Bericht folgz
Kinderkarneval in Naumburg: Prinz kommt aus Altenstädt
aus: HNA-online vom 10.2.2014
...Regiert werden die Kinder in diesem Jahr von Prinz Marc Alexander (Feil) und Prinzessin Anastasia (Sajzev). Unterstützt werden sie von Hofnarr Sophia Henkel...
Ehemaliger Altenstädter Klaus Raabe verstorben - siehe HNA-Bericht vom 19.2.2014
Hinweis: auf Altenstadt.de werden nur Todesfälle aufgeführt, die in einem Pressebericht erwähnt werden.
(Weitere Sterbefälle werden - wenn eine öffentliche Anzeige erfolgt - unter der Dorfstatistik aufgeführt.)

Informationsveranstaltungen zur Einführung der gesplitteten Abwassergebühr auch in Altenstädt
Öffentliche Veranstaltung am 18.2.2014 im Dorfgemeinschaftshaus
Bei der in Altenstädt durchgeführten Informationsveranstaltungen zur Einführung der gesplitteten Abwassergebühr der Stadt Naumburg wurde mit über 100 Gästen gut besucht. Dabei hatten die Zuhörer Gelegenheit, sich über die neuen Berechnungsgrundlagen im Abwassergebührenbereich zu informieren. Der Referent der Veranstaltungen, Thomas Becker, von der Firma Kommunal-Consult Thomas Becker GmbH, stellte in seinem Vortrag ausführlich die Hintergründe und die Fakten für den ab dem 01.01.2015 in Naumburg anzuwendenden neuen Gebührenmaßstab dar. Er erläuterte ferner die weiteren geplanten Schritte und beantworteten die Fragen der Anwesenden.
Hintergrund:
aus: Naumburg.eu
Die Abwässer der Haushalte werden in der öffentlichen Kanalisation gesammelt, zur Kläranlage transportiert und dort gereinigt. Zur Deckung der Kosten der öffentlichen Abwasserbeseitigung ist die Erhebung der Abwassergebühr notwendig.
Das in die Kanalisation abgeleitete Abwasser setzt sich zusammen aus Schmutzwasser (in Haushalten oder Betrieben „verbrauchtes“ Frischwasser) und von befestigten Flächen abfließendem Niederschlagswasser. Die hierbei anfallenden Entwässerungsgebühren werden derzeit, wie bisher landesweit üblich, als Einheitsgebühr auf der Grundlage des Frischwasserverbrauchs erhoben. In dieser Gebühr sind sowohl die Kosten für Sammlung, Beseitigung und Behandlung von Schmutz- als auch von Niederschlagswasser enthalten. Bei dieser Art von Gebührenerhebung bleibt unberücksichtigt, wie viel Niederschlagswasser auf einem Grundstück anfällt und ob und wie viel davon auf dem Grundstück versickert oder direkt in die Kanalisation abgeleitet wird. Auf Grund bundesweit einheitlicher, aktueller Rechtsprechung muss die Struktur der Abwassergebühren neu geordnet werden.
Die Kosten für die Beseitigung des Schmutzwassers sind von den Kosten für die Beseitigung des Niederschlagswassers zu trennen. Die Städte und Gemeinden in Hessen haben keine Alternative zur Einführung der gesplitteten Abwassergebühr, da die landesweite Umsetzung höchst richterlich angemahnt wurde.
Die Aufteilung der Abwasserkosten in eine Schmutz- und Niederschlagswassergebühr bedeutet keine grundsätzliche Gebührenerhöhung, sondern bewirkt eine Aufteilung der Entsorgungskosten nach dem Verursacherprinzip entsprechend den tatsächlichen Gegebenheiten und Mengen.
Weitere Informationen unter www.naumburg.abwassersplitting.de/
In eigener Sache:
von WEB-Master Bernd Ritter
“Die Einführung der gesplitteten Abwassergebühr muss aufgrund richterlicher Entscheidungen eingeführt werden. Ansonsten droht - wie oben beschrieben - bei einer Klage eine rückwirkende Umsetzung mit unverhältnismäßig hohen Kosten.
Viele der Politiker in der Stadtverordnetenversammlung hatten lange gehofft, dass es nicht so weit kommen musste. Denn vor einigen Jahren hatten ebenfalls Richter entschieden, dass Gemeinden und Städte mit homogenen Siedlungsstrukturen - und dazu gehört Naumburg - die gesplittete Abwassergebühr nicht einführen müssten. Inzwischen gelten aber leider weitergehende Entscheidungen.
Die “Ablehner” dieser Regelung - zu er auch ich gehöre - argumentieren wie folgt:
Die scheinbare Gerechtigkeit hat kaum fundamentale Auswirkungen auf die einzelnen Gebühren der Grundstückseigentümer, da es bei uns kaum Industrie, Handel oder große Mieteinheiten gibt.
Dem steht ein immenser administrativer und kostspieliger Aufwand (Überflug mit Hubschrauber, mehrjähriger Einsatz einer Beraterfirma, bürokratischer Aufwand in der Veraltung) gegenüber, den die Gebührenzahler letztlich alle gemeinsam mit tragen müssen. Auch für die Bürger wird es nicht einfach: sie müssen sich mit der Materie beschäftigen, messen, Formulare ausfüllen - keine einfache, dafür zeitaufwendige Angelegenheit.
Dann ist da noch die Sache mit der Gerechtigkeit: Ist es gerecht, wenn z.B. alleinstehende ältere Menschen, die noch ein altes Bauerngehöft mit hohen Aufwand im Ortskern erhalten und bewohnen, nun viel mehr für ihr Abwasser bezahlen müssen?”
Gießener Mathematikum macht Station in der WFS in Wolfhagen
auch Altenstädter Schüler sind begeistert
HNA vom 20.2.2014

Korrektur unten im Text: links ist Lea Schminke zu sehen

März 2014
Altenstädterin Andrea Letkemann siegt auch beim Regionalwettbewerb!
HNA-Bericht vom 6.3.2014:
"Jugend debattiert": Wolfhager Schülerinnen gewinnen Regionalentscheid
Wolfhagen. Luisa Appel aus Nothfelden und Andrea Letkemann aus Altenstädt haben erneut unter Beweis gestellt, dass sie wortgewandt sind. Die beiden Schülerinnen belegten beim Regionalentscheid des Wettbewerbs Jugend debattiert in der Fritzlarer König-Heinrich-Schule jeweils den ersten Platz.

Siegen mit Worten: Die beiden WFS-Schülerinnen Luisa Appel (links, Klasse 9G1) und Andrea Letkemann (9G4) belegten beim Regionalentscheid „Jugend debattiert“ jeweils den ersten Platz. Sehr zur Freude von Schulleiter Ludger Brinkmann (links) und Fachlehrer Frank Jastrzembski. © HNA/Michl
Zuvor hatten die beiden Schülerinnen bereits bei der internen Ausscheidung an ihrer Einrichtung, der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule (WFS), gesiegt.
Als nächstes steht nun das Nord-/Osthessenfinale am 11. April in Fulda auf dem Programm, für das sich die Schülerinnen der Sekundarstufe I qualifiziert haben. Zudem gewannen sie ein zweitägiges Debattier-Fortbildungsseminar in Wetzlar.
Zwei Vorrunden
20 Schüler waren beim Regionalentscheid gegeneinander angetreten, zunächst in zwei Vorrunden und dann in der Finalrunde. Sie hielten eine jeweils zweiminütige Vorstellungs- und Eröffnungsrede und ein kurzes Schlusswort.
Dazwischen debattierten sie in Gruppen eine Viertelstunde lang über zwei vorgegebene Themen. „Soll die Einzeltierhaltung von geselligen Haustieren verboten werden?“ lautete das eine Thema. Die andere Gruppe wandte sich der Frage zu: „Soll bei der Fußball-Bundesliga die Torlinientechnik eingesetzt werden?“
In beiden Runden wurden Luisa Appel und Andrea Letkemann von der aus Lehrern und Schülern besetzten Jury als Beste bewertet. Sie zogen in die Finalrunde ein. Das Thema dort: „Soll der Elternabend in Schulen für Eltern zur Pflicht werden?“
Auch hier überzeugten die beiden WFS-Schülerinnen die Jury und errangen den Sieg. Darüber freuten sich auch WFS-Schulleiter Ludger Brinkmann und der verantwortlichen Fachlehrer Frank Jastrzembski.
Bundesweiter Wettbewerb
Der bundesweite Schülerwettbewerb steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Träger sind mehrere Stiftungen in Kooperation mit der Kultusministerkonferenz, den Kultusministern und den Parlamenten der Länder. „Jugend debattiert ist für alle ein Gewinn.
Denn eine Demokratie braucht fähige Bürger, die kritische Fragen stellen, die ihre Meinung sagen und sich mit den Meinungen anderer fair und sachlich auseinandersetzen“, sagte Brinkmann.
Von Reinhard Michl/ HNA
Rosenmontag in Naumburg und bei Ritters - Fotoimpressionen
Altenstädter mit dabei
von Renate Kuhaupt
Auf geht’s nach Naumburg:













Abschluss bei Ritters



Jahreshauptversammlung Förderverein Kindertagesstätte
Martina Wächter übergibt Vorsitz an Katharina Löw
Vorstand bleibt ansonsten überwiegend in alter Besetzung.
Weitere Jahreshauptversammlungen:
Feuerwehr ändert Satzung und spricht Beförderungen aus:
siehe Feuerwehr (folgt)
Sascha Wolf bleibt FCA-Chef
Rudi Döring erneut Schützenkönig
siehe Schützenverein (folgt)
Blumenscheune unter neuer Leitung
Anja Lattemann übernimmt Geschäft - siehe Blumenscheune (folgt)
Second-Hand-Basar wider gut besucht
siehe Kindergarten (folgt)
April 2014
Tolle Atmosphäre beim Osterfeuer

40 Jahre PCA - Ehemaligentreffen in der Semmethütte

Link zum PCA folgt....
Mai 2014
Traditionelles Maibaumfest auf dem Dorfplatz

In Altenstädt startet Diskussion über die Stromtrasse SuedLink
Diskussionsveranstaltung zur geplanten SuedLink Stromtrasse des SPD Ortsvereins Altenstädt war ein voller Erfolg
Der SPD- Ortsverein Altenstädt hatte am 8. Mai zu einer Diskussionsrunde zur zukünftig geplanten „Stromtrasse SuedLink“ der TenneT TSO GmbH geladen, um die Stimmung vor Ort einschätzen zu können. Dieser Einladung folgten zahlreiche interessierte Bürger, die, wie sich herausstellte, bereits im Vorfeld viele Informationen in Eigenrecherche erarbeitet hatten und so zu einer lebhaften Diskussionsrunde beitrugen. Man kann also von einer aufgeklärten Bürgerschaft sprechen, doch so einfach war es dann doch nicht, denn die Diskutanten fühlten sich von der Politik, hinsichtlich der für die Energiewende als alternativlos dargestellten Stromtrasse, nicht ausreichend informiert.
Einstimmiger Tenor der Veranstaltung war, dass es keine Diskussion über die geplante Trasse nach dem Schema „nicht hier, sondern woanders“ geben dürfe, denn das würde der Sache nicht gerecht werden. Jedoch gibt es beispielsweise alternative Verfahren wie die „Power- to- Gas“ Methode, die aus Sicht der Diskutanten von politischer Seite nicht hinreichend geprüft bzw. überhaupt nicht kommuniziert wurde. Deshalb einigte man sich an diesem Abend darauf, die innerhalb der Diskussion zusammengetragenen Informationen des doch komplexen Sachverhaltes zu sammeln und eine Plattform für interessierte Bürgerinnen und Bürger zu schaffen. Als erste Anlaufstelle für die Einreichung von Informationen wurde die Internetseite des SPD- Ortsverins Altenstädt (www.spd- altenstaedt.de) und Altenstädt - Unser Dorf (www.altenstaedt.de) angegeben.
Des Weiteren ist geplant, eine Informationsseite aufzubauen, die die Hinweise bündelt, um eine breitere Diskussion in Gang zu setzen. Zudem sollen weitere Veranstaltungen zu diesem Thema folgen und durch die politischen Vertreter ins Stadtparlament getragen werden.

Altenstädter Kirmesteam spendet wieder für Dorfgemeinschaft
siehe "Bürgerschaftliche Aktivitäten"....
FSG Weidelsburg gerettet
Link folgt
Europawahl ohne Überraschungen
Link zu Wahlen folgt
Oberdorf gewinnt gegen Unterdorf bei FCA-Dorftag
Link zu Dorftagen folgt
Juni 2014
Wieder Bauschutt auf Steinleseplatz
Bitte um Info, falls Übeltäter bekannt sein sollte!
Info und Foto: Jens Homburg

Unwetter: Hagel richtet großen Schaden in Altenstädt an
Das heißeste je gemessenen Pfingstwochenende endete Montagnacht (9.6.) mit einem schweren Unwetter in Nordrhein-Westfalen, dem sogar Menschen zu opfer fielen.
Am darauf folgenden Abend war dann Nordhessen dran: ein schweres Gewitter mit viel Regen und vor allem nie gekannten Hagel richtete auch in Altenstädt große Schäden an: Autos, Fassaden, Dächer - insbesondere alles was aus Kunststoff war hielt dem “Dauerfeuer” der Hagelkörner nicht stand.
Zum Glück kamen keine Personen zu Schaden!
Hier einige Fotos und der HNA-Bericht vom 11.6:
Riesige Hagelkörner beschädigten Autos, Dächer und Solaranlagen
Wolfhager Land. Das Unwetter am Dienstagabend tobte vor allem im Südkreis: In Balhorn, Altenstädt, Bründersen und Ippinghausen knallten die Hagelkörner bis zu einer halben Stunde vom Himmel.
Beschädigt wurden vor allem Autos, Dächer, Fassaden, Carports und Solaranlagen. Bei den Versicherungsunternehmen stehen die Telefone nicht still. „Uns wurden jede Menge Autos gemeldet“, sagt eine Sprecherin der Allfinanz in Wolfhagen. Am schlimmsten habe es die Versicherungskunden aus Balhorn getroffen, von dort seien die meisten Anrufe gekommen. Auch Garagen wären mit Wasser vollgelaufen.
Martina Schäfer von der Allianz ist den ganzen Tag schon am Telefon. Sie rät den Kunden zur Dokumentation der Schäden mit Fotos. Heruntergefallene Ziegeln sollen zunächst aufbewahrt werden. Notreparaturen am Dach könnten nach Rücksprache mit dem Versicherungsnehmer sofort in Auftrag gegeben werden, um Folgeschäden zu vermeiden. Ob ein Sachverständiger zum Kunden komme hänge von der Schadenshöhe ab, sagt Schäfer. Für die Begutachtung der Hagelschäden an den Autos rufen die Versicherungen zu einer Sammelbesichtigung auf. Termine werden den Geschädigten mitgeteilt.
Die Dachdecker im Wolfhager Land haben alle Hände voll zu tun. Sven Rösler beispielsweise hat auf seiner Liste zerstörte Schieferplatten, überschwemmte Flachdächer, einen kaputten Schornstein durch Blitzschlag und diverse Beschädigungen an Dächern.
Erhebliche Schäden haben auch die Landwirte zu beklagen. Betroffen von Hagelschäden sind nach Auskunft von Johannes Gerhold vom Bauernverband vor allem Raps, Zuckerrrüben, Mais und Kartoffeln. Das genaue Ausmaß stehe noch nicht fest. Gerhold rät Landwirten die Schäden ihrer Versicherung innerhalb von drei Tagen zu melden. In den vergangenen Jahren hätten die Unwetter zugenommen. Eine Versicherung sei für die Landwirte inzwischen ein Muss.
Von Bea Ricken
Hier einige Aufnahmen der Familie Ritter in der Wolfhager Straße:

Alles weiß: bis zu 5cm dicke Hagelkörner bedeckten den Boden

Wieder Wassermassen in den Straßen - hier traf es aber vor allem Ippinghausen

Balkons, Gewächshäuser - alles was aus Plastik war - wie hier die Balkonüberdachung aus Doppelstegplatten - wurde mehr oder weniger zerstört

Viel PKW müssen nun zum Bewertungstermin der Versicherungen

Sogar Autospiegel und -leuchten wurde zerstört
Auch Solarlampen hatten keine Chance


Besonders traf es die Pflanzen - wie hier im Garten.
Groß der Schaden auch auf den Äckern


(Foto: PA Stadt Naumburg)
Die meisten Solaranlagen - wie hier auf dem Kindergarten - wurden beschädigt. Die meisten Photovoltaikanlagen bleiben dagegen verschont.
Abitur an der Wilhelm-Filchner-Schule in Wolfhagen
Drei Altenstädter mit dabei: Jana Bausen, Verena Gehring, Simon Jacob
HNA-online vom 15.6.2014
89 junge Leute bestehen in Wolfhagen Abiturprüfung
Es lag ein Hauch Wehmut über der Abiturfeier der Wilhelm-Filchner-Schule, zumindest wenn es nach dem kommissarischen Schulleiter Ludger Brinkmann ging: „Alle Veränderungen haben eine gewisse Melancholie, wenn man Abschied nimmt von Gewohntem und aufbricht in ein neues Leben." Und doch war es die Freude über das Erreichte, die am Samstagmittag in der Kulturhalle überwiegen sollte, wie schon an den Tagen zuvor während Abiball, Streich und all den kleinen und großen Partys zwischendurch.
Wolfhagen. Für Fachbereichsleiter Gunter Freiling war das allerdings ein klein wenig so, als würde der FC Bayern München die Meisterschaft gewinnen und anschließend kräftig feiern, ohne einen Pokal zu erhalten. „Ihr habt schon längst eure eigene Meisterschaft gewonnen, aber noch keinen Pokal beziehungsweise kein Abiturzeugnis erhalten.“ Eine terminliche Abfolge, die für den Pädagogen „schon ein wenig seltsam“ ist.

Geschafft: 89 Abiturienten freuten sich am Samstag über ihre Abschlusszeugnisse und stellten sich vor der Zeugnisübergabe stolz zum Gruppenfoto auf. Foto:s zhf - Sascha Hoffmann
Das sollte sich schnell ändern, als die Filchner-Schüler endlich jenes Papier in Händen hielten, auf das sie all die Jahre hingearbeitet hatten und das ihnen nun im Namen der Schule, der Lehrer und des Landes Hessen die Reife bescheinigt. 93 hatten sich zum Abitur gemeldet, 89 von ihnen haben bestanden, und das mit einem beachtlichen Schulschnitt von 2,6. Mit ihren Zeugnissen in der Tasche begeben sich die Abgänger nun auf die nächste Etappe ihres Lebensweges, ob die nun direkt in Ausbildung oder Studium führt, zur Bundeswehr oder gar raus in die weite Welt, so wie für den Jahrgangsbesten Till Gumbel, der seine herausragende 1,1 lieber in New York als mit seinen Mitschülern in der Wolfhager Kulturhalle feierte.
In die Ferne zieht es auch Corinna Miriam Kratzke, mit einer 1,2 die beste junge Frau des Jahrgangs: „Ich will auf jeden Fall ins Ausland gehen, neue Sprachen und Kulturen kennenlernen und hoffentlich später in einem interessanten Job international tätig sein.“ Um ihr Ziel zu erreichen, plane sie ein kulturwissenschaftliches Studium an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder.
Hauch von Wehmut
Um den Numerus Clausus muss sie sich glücklicherweise keine Gedanken mehr machen, dabei hat sie nach eigenen Angaben nicht immer zu den Besten gezählt: „Das hat sich in den letzten zwei Jahren so ergeben“, sagt die 19-Jährige bescheiden und freut sich auf das, was nun kommen mag, wie auch ihre Mitschüler, die vielleicht in ein paar Jahren zurückblicken auf ihre Zeit an der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule - dann ganz sicher mit einem Hauch Wehmut.
Von Sascha Hoffmann
Schutzhütte auf der Warte zerstört
aus: Naumburg.eu vom 18.6.2014
Ein neuer Höhepunkt in der langen Geschichte der Zerstörung von öffentlichem Eigentum ereignete sich am letzten Wochenende auf dem Märchenrastplatz Warte zwischen Naumburg und Altenstädt. Ein Stützpfosten der dortigen Schutzhütte wurde herausgerissen und offenbar an Ort und Stelle als Feuerholz verwendet. Die Schutzhütte fiel wegen des fehlenden Stützpfostens zusammen. Die Schäden an den Verschraubungen und der Verankerung im Boden waren so groß, dass die Hütte komplett entfernt werden musste. Die Stadt hat Strafanzeige erstattet. Hinweise aus der Bevölkerung werden gerne entgegen genommen.
Foto: Stadt Naumburg
An dieser Stelle wird noch mal ausdrücklich daraufhin gewiesen, dass der Märchenrastplatz auf der Warte kein Grillplatz ist und dass das Befahren mit Fahrzeugen und Motorrädern nicht zugelassen ist.
Kindergarten mit neue Holzhütte

siehe KiGa Regenbogenland (folgt)
Arbeiten an Friedhofsvorplatz gehen vorn
siehe Bürgerschaftliches Engagement
Wieder viel Eigeninitiative in Altenstädt
siehe Bürgerschaftliches Engagement
Juli 2014
Seniorentreffen und Erzählcafe im Backhaus
Altenstädt im WM-Fieber - Deutschland wird Weltmeister
Wieder viel los im FCA-Clubhaus während der Fußball-WM in Brasilien!
Alle Spiele waren sehr gut besucht, die Stimmung phantastisch!
Hier Eindrücke vom und nach dem Endspiel gegen Argentinien:

DIe HNA wollte sich beim Endspiel "ein Bild machen", denn beim FCA fanden die wohl mit größten "Public Viewing"-Veranstaltungen im Altkreis Wolfhagen statt.
Hier wird Rosel Wolf interviewt

Das Foto für die Presse vor dem Endspiel

Spannung auch bei Fußball-Nachwuchs

...und bei den Erwachsenen

In der Pause Luftschnappen vor dem Clubhaus

Pascal Simshäuser sorgt für die Technik

Und dann war es passiert: 1:0 kurz vor dem Ende

Deutschland ist Weltmeister

Sascha und Jan beim Trikottausch

Rudi, Jörg, Bernd und Volker rauchen eine Zigarre auf den WM-Titel


Freude überall

Überraschung beim Kindergarten-Sommerfest
Backhausverein spendet “Crazy Bike”

Der Backhausverein mit Bernd Ritter, Hans Franke und Klaus Simshäuser übergibt dem Kindergarten das “Grazy Bike”
Schulabschluss
91 Schüler haben ihr Abschlusszeugnis in der Tasche
HNA vom 11.7.2014
Wolfhagen. 91 Mädchen und Jungen der Schulzweige Haupt- und Realschule der Wolfhager Wilhelm-Filchner-Schule sind bei einer festlichen Abschlussfeier in der Kulturhalle mit der Übergabe der Zeugnisse aus ihrem bisherigen Schulleben verabschiedet wurden.
Aus Altenstädt dabei: Ricardo Hildebrand und Tamara Liedke
73 Schüler der Christine-Brückner-Schule feierten ihren Abschluss
HNA vom, 17.7.2014
Bad Emstal. Dass ein Schulabschuss und ein Weltmeister-Titel im Fußball einige Gemeinsamkeiten haben, dessen war sich Wolfgang Engelmeyer, Leiter der Christine-Brückner-Schule, am Dienstagabend sicher. „Weltmeistertitel und Abschlusszeugnis - das sind zwei Gründe, um Party zu machen."
Aus Altenstädt dabei: Lea Gerhold, Viktoria Eckert und Sven Gundlach
Neues von Tanja Nehme aus Altenstädt:
Nehme räumt bei Deutscher Meisterschaft ab
HNA vom 21.7.2014 - Foto: HNA
Erfurt. Zum Medaillentrip gestaltete sich für Tanja Nehme (PSV Grün-Weiß Kassel) die Deutsche Senioren-Meisterschaft der Leichtathleten im Steigerwald-Stadion in Erfurt.
Zum Auftakt stürmte die Fitnesstrainerin aus Naumburg über 800 Meter der W 45 weit vor dem Feld um die Bahn und gewann in 2:25,83 Minuten unangefochten mit acht Sekunden Vorsprung den Titel.

Tags darauf ließ die 46-Jährige über 1500 Meter in 4:52,26 Minuten ihrer hessischen Rivalin Veronika Ulrich (Neu-Isenburg) keine Chance und fügte in 63,74 Sekunden noch Silber über 400 Meter sowie in 18:31,15 Minuten Bronze über 5000 Meter hinzu...
Klänge der Nacht - 50 Jahre Posaunenchor Altenstädt
Bei tollem Sommerwetter und einer lauen Sommernacht veranstaltete der PCA die 4. “Klänge der Nacht” und verknüpfte dies mit seinem 50-jährigem Jubiläum.

Ein Höhepunkt war der Auftritt des Sängers Michael Holderbusch aus Baunatal.
Zur Seite “Klänge der Nacht 2014”...
Pachten für Ackerland
Altenstädter Axel Römer in der HNA (26.7.2014):

Schüler absolvieren Praktikum in Großbritannien
Altenstädterin Jasmin Illgen in der HNA (28.7.2014):

August 2014
Neuer Weg in Altenstädt
Gibt es in Altenstädt etwa einen neune Weg?
Den vermeintlich neuen “Bruno-Wicker-Weg” entdeckte Michael Knatz bei einem Spaziergang am 1. August an der Hardt :O)


Altenstädter Betreuer und Kinder bei Ferienspielen dabei
HNA-Bericht vom 12.8.2014:

Altenstädter feiern wieder Backhausfest
Hier geht es zur Backhausseite...
Lars Homburg zum Thema Backmohn in HNA
HNA-Bericht vom 22.8.2014:
Landwirt aus Altenstädt baut seltenen Backmohn an
Altenstädt. Landwirt Lars Homburg erntet in wenigen Tagen die nur selten angebaute Feldfrucht im Landkreis Kassel. Er ist der einzige im Landkreis, der hierfür von der Bundesopiumstelle in Bonn eine Genehmigung erhalten hat.
Lars Homberg aus Altenstädt hat einen Hang zum Außergewöhnlichen. Neben Mais, Zuckerrüben, Weizen und Gerste baut der studierte Landwirt Exoten wie Ackerbohnen, Sommergerste, Backmohn und ab dem nächsten Jahr auch Dinkel an. Gerade beim Mohn ist er einer der wenigen Landwirte in Nordhessen und im Landkreis Kassel der einzige, der hierfür von der Bundesopiumstelle in Bonn eine Genehmigung erhalten hat.
Dabei hat die Züchtung, die der Altenstädter aufs Feld bringt, gar keine berauschende Wirkung. Homburg hat es ausnahmslos auf die blaue Saat abgesehen, mit der er Bäckereien, gehobene gastronomische Betriebe und Eisdielen in Hessen und Nordrhein-Westfalen in einem Umkreis von 300 Kilometern beliefert. Und weil er vor drei Jahren mit dem Anbau von Backmohn Neuland betreten hat, hat er auch bei der Erarbeitung seiner Kundschaft bei null angefangen. „Ich musste mir den Markt erst aufbauen“, sagt der 39-Jährige.

Kurz vor der Ernte: Der Feuchtigkeitsanteil des Mohns in den Kapseln darf nicht über acht Prozent liegen. Nur dann ist der Samen lagerfähig. Landwirt Lars Homburg baut seit drei Jahren Backmohn an. Im Hintergrund ist Altenstädt zu sehen. © Thon
In den kommenden Tagen will der Landwirt das Feld ernten. Der Feuchtigkeitsgehalt des Mohns darf nicht über acht Prozent liegen. Ist er zu feucht, muss der Samen vor der Lagerung noch getrocknet werden, was die Betriebskosten in die Höhe treiben würde. 1535641705-802f814e-2f7d-43aa-902a-408154e01f60-1M4fZ5S405Das Dreschen des 3,5 Hektar großen Feldes dauert nicht länger als anderthalb Stunden. Auf den Mähdrescher wird ein verlängerter Schneidwerktisch aufgesetzt und die knapp mannshohen Pflanzen werden bodennah abgetrennt. In der Maschine wird der Samen gedroschen. Weil die Saat aber so winzig ist, werden die sonst üblichen Siebe komplett geschlossen und die Lüftung ausgeschaltet. „Der Mohn landet im Korntank, der Rest der Pflanze wird gehäckselt und auf dem Feld verteilt“, sagt der Landwirt. Noch auf dem Acker wird die Ernte in luftdurchlässige Gewebesäcke umgefüllt, „der Mohn muss atmen können“.

Blau und aromatisch: Der Mohn auf dem Feld bei Altenstädt ist reif.
Ein Kilo für einen Hektar
Drei bis dreieinhalb Tonnen Backmohn hofft Homburg, an einem der kommenden Tage vom Feld zu holen. Eine ungeheure Menge, wenn man berücksichtigt, dass er im März gerade mal 3,5 Kilo Mohn ausgesät hat. Die Aussaat ist Präzisionsarbeit. Der 39-Jährige behilft sich dabei eines Tricks. Da die Sämaschine mit einer Befüllmenge von zwei Kilogramm effektiver arbeitet, mischt er dem keimfähigen Mohn noch ein Kilo Mohn be593355292-1873fc25-49da-4577-9e0c-839ecb052bdb-iGY7J5h5k05i, den er zuvor im heißen Backofen abgetötet hat.
Nach der Ernte wird der Backmohn in Tüten gefüllt. Hierbei unterstützt ihn seine Frau Ursula. Ist alles verpackt, wird die Fracht an die Kunden ausgeliefert. Das Ehepaar tüftelt bereits an einer neuen Vermarktungsidee. Es denkt darüber nach, einen Teil seiner Ernte an eine Ölmühle zu geben, die die Saat presst und zu einem Mohnöl verarbeitet, das wegen seiner ungesättigten Fettsäuren sehr wertvoll und edel ist.

Ernte mit Mähdrescher: Heute oder an einem der kommenden Tage will Lars Homberg den Mohn vom Feld holen. © Privat/nh
Von Antje Thon
HINTERGRUND
Der Samen des Schlafmohns kann als Nahrungsmittel sowie zur Ölgewinnung verwendet werden. Die Pflanze führt außerdem einen Milchsaft, welcher in getrockneter Form Opium genannt wird. Es existieren zahlreiche Zuchtsorten, die sich unter anderem durch Gehalt und Zusammensetzung der Alkaloide unterscheiden. Die ölhaltigen, nussig duftenden Samen des Schlafmohns werden als Lebensmittel verwendet. Ihr Morphingehalt ist in der Regel gering und gesundheitlich unbedenklich. (ant)
September 2014
Blitzschutzanlage für Kindertagesstätte Regenbogenland
aus: Naumburg.eu (1.9.2014)

Die Kindertagesstätte Regenbogenland in Altenstädt hat jetzt eine Blitzschutzanlage erhalten. Eine Fachfirma hat die Sommerferien genutzt und die entsprechende Anlage installiert. „Statt eines herkömmlichen Blitzschutzsystems haben wir uns für einen so genannten isolierten Blitzschutz entschieden“, erläutert Carola Witte vom Liegenschaftsmanagement der Stadt Naumburg. Das System arbeitet mit drei Fangstangen, die jeweils an die Fundamenterder angeschlossen wurden.
Investiert wurden hierfür rund 7.000,00 €. „Eine gute Maßnahme, um die Allerjüngsten bei Gewitter entsprechend zu schützen“, findet Bürgermeister Stefan Hable. Dies auch insbesondere im Hinblick darauf, dass in Altenstädt in diesem Jahr einige Unwetter für Schäden gesorgt haben. So wurde zum Beispiel die Solarthermeanlage auf dem Dach der Kindertageseinrichtung bei einem schweren Gewitter durch Hagel völlig zerstört.
Schiedsmänner neu bestellt
aus: Naumburg.eu (8.9.2014)
Auf der Grundlage des Beschlusses der Naumburger Stadtverordnetenversammlung vom 22. Juli 2014 wurden jetzt für den Schiedsmannsbezirk Naumburg durch Beschluss des Amtsgerichts Kassel die Schiedsmänner für eine Amtszeit von fünf Jahren neu bestellt. Herr Friedhelm Götte, Altenstädt, ist neuer Schiedsmann. Er folgt Herrn Martin Bösel nach, der aus Naumburg verzogen ist und damit das Amt des Schiedsmannes nicht fortführen konnte. Zum Stellvertretenden Schiedsmann wurde Herr Harald Lotz, Naumburg, bestellt. Herr Lotz hatte das Amt des Stellvertretenden Schiedsmannes bereits inne.
Wir danken den neuen Schiedsmännern für ihre Bereitschaft, sich für dieses wichtige Ehrenamt zur Verfügung zu stellen und wünschen ihnen bei all ihren Tätigkeiten stets eine glückliche Hand.

Foto: Die Vizepräsidentin des Amtsgerichts Kassel, Frau Elisabeth Kraß-Köhler, bestellte am vergangenen Freitag in dem Räumen des Amtsgerichts Kassel Herrn Friedhelm Götte (Bildmitte) im Beisein von Naumburgs Bürgermeister Stefan Hable zum neuen Schiedsmann für den Schiedsmannsbezirk Naumburg. (Foto: PA Stadt Naumburg)
siehe Ortsgericht/Schiedsmann
Traktor baut Unfall mit Anhänger
Am späten Abend des 18.Septmeber weckte ein lauter Schlag die Aufmerksamkeit der Anwohner: Auf Höhe des Huteweges hatte der Fahrer eines „Riesentraktors“ die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren, der voll beladenen Anhänger stürzte quer auf die Straße, die Wolfhager Straße inklusive Teile der Bürgersteige war blockiert. Zum Glück kam es zu keinem Personenschaden, Glück auch, dass sich zur Zeit des Unfalls kein PKW oder gar Fußgänger am Unfallort aufhielt – nicht zu denken was hätte passieren können.
Schließlich wurde der Anhänger unter der Beobachtung vieler Schaulustiger und auch der Polizei von weiteren Treckern wieder aufgerichtet, nachdem der Inhalt des Anhängers abtransportiert war.
Die Wolfhager Straße – ohnehin renovierungsbedürftig – hat erhebliche „Schrammen“ abbekommen.
Erstaunlicherweise wurde der Vorfall – die Aktion dauert fast 2 Sunden – in der lokalen Presse nicht erwähnt.
Oktober 2014
Kartoffelfest in Altenstädt

Bei “Kaiserwetter” veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr und der Förderverein Feuerwehr wieder das weit über die Altenstädter Grenzen bekannte Kartoffelfest. Der Andrang war wieder enorm!
Siehe “Kartoffelfest 2014”
Cheftechniker Carsten Kranz in HNA
HNA vom 7.10.2014
Tarnung für drei Tonnen Technik
Vorbereitungen für Wolfhagen Musical auf Hochtouren
Mit Hamburg, Bochum, Berlin und Stuttgart kann Wolfhagen locker mithalten. Wenn sich die Vorhänge für die großen Musicals heben, steckt dort kaum mehr Technik drin als bei Lux Aeterna in Wolfhagen. Darauf ist Cheftechniker Carsten Kranz stolz.
Wolfhagen. Während inzwischen täglich für das Musical mit rund 150 Teilnehmern geprobt wird, zieht der gebürtige Altenstädter mit seinem Team von acht Kollegen im Hintergrund die Strippen.

Spaß auf der Empore: Während im Chorraum geprobt wird, bauen Cheftechniker Carsten Kranz (Mitte), Paul Gerke und Andre Wittmann Licht- und Tontechnik für das Wolfhagen Musical Lux Aeterna auf. Foto: Ricken (HNA)
Vier Kilometer Kabel
Drei Tonnen Technik sind inzwischen diskret in der Kirche verteilt worden. „Wir wollten die Wirkung des Kirchenraumes nicht stören und alles zubauen“, erklärt Kranz. Deshalb habe man Scheinwerfer hinter Säulen versteckt und Kabel in Schächten verlegt. Immerhin vier Kilometer winden sich quer durch die Kirche.
Ein starkes Erlebnis für die Besucher des Musicals wird der Kontrast alter Bilder von der Schöpfungsgeschichte bis zu Videoclips der Jetzt-Zeit sein. Dafür hat Carsten Kranz riesige Beamer gemietet, die auf der Empore thronen. Auch andere Überraschungseffekte warten auf die Besucher des Mammutprojektes. „Wir haben viel experimentiert“, verrät der 38-Jährige, der in seinem Brotjob die deutschen Kirchentage technisch betreut. Er hat diverse Accessoires ersteigert und dazu gekauft. Er arbeitet wie alle anderen beim Wolfhagen Musical ehrenamtlich.
Bei der Premiere muss hinter den Kulissen der Live-Show jeder Handgriff sitzen. Lichteffekte, Tontechnik, alles greift ineinander. Allein 30 Funkmikrofone für die Schauspieler sorgen dafür, dass die Stimmen selbst in der hintersten Reihe klar zu hören sind. Am 24. Oktober um 18 Uhr ist es soweit. Bis dahin geht es jeden Tag in der Kirche rund. Der jüngste Mitspieler ist drei Jahre, der älteste 83. Bis zum 23. November wird Lux Aeterna jeden Freitag, Samstag und Sonntag aufgeführt. Karten mit festen Sitzplätzen gibt es in der Wolfhager Buchhandlung Mander.
Wieder Aktion “Weihnachten im Schuhkarton”
Bis zum 15.11.2014 läuft weider die Aktion “Weihnachten im Schuhkarton” bei Alex Löber - wie schon die letzten Jahre.
„Weihnachten im Schuhkarton“ ist eine Geschenkaktion für Kinder in Not!
Weiter Informationen unter www.geschenke-der-hoffnung.org/projekte/weihnachten-im-schuhkarton/
Abgabestelle für Schuhkartons in Altenstädt:
Alexandra Löber
Klaus Gehring stellt in Naumburg aus
HNA-Bericht vom 23.10.14
Ausstellung mit Künstlern aus Naumburgs Umgebung
Naumburg. „Warum hängen hier überall kaputte Schiffe?". Diese Frage stellte ein kleiner Junge, als er sich zum ersten Mal die Gemälde von Klaus-Dieter Gehring im Café Antik in Naumburg anschaute.
Am Mittwochabend begann die Ausstellungsreihe mit Künstlern aus und rund um Naumburg, die Gehring mit seinen Bildern einleitet. Thema seiner Werke ist die Vergänglichkeit, die er mit seinen Motiven, Schiffen und Schitterlingen, darstellen möchte.
Freut sich über die Ausstellung: Klaus-Dieter Gehring präsentierte seine Bilder im Café Antik. Seine Werke, die vor allem kaputte Schiffe zeigen, sollen die Vergänglichkeit darstellen. Foto: Woito/nh
Ins Leben gerufen wurde die Veranstaltung von Wilburg Kleff, die die Bewohner der insgesamt fünf Stadtteile Naumburgs näher zusammen bringen und auch die eigene Stadt interessanter machen möchte. Auch ehemalige Mitglieder der Vereinigung „Pro Naumburg“ setzen sich immer noch für diese Idee ein.
Bis jetzt wird mit etwa fünf weiteren Künstlern gerechnet, die ihre Werke in Naumburg ausstellen. Doch Wunsch ist, dass sich noch mehr daran beteiligen. „Es muss nicht unbedingt Gemaltes sein. Auch Fotografie ist beispielsweise Kunst“, sagt Kleff.
Jeder Künstler kann seine Ausstellungstücke vier Wochen im Café aushängen, gegebenenfalls auch länger. Wichtig sei Kleff, dass die Bilder vor allem auch für normale Bürger zu erreichen seien. Der nächste Künstler, der seine Werke im Café Antik ausstellen wird, ist Jochen Haase aus Altenstädt. Kerstin Dietrich, Mitinhaberin des Café Antik in Naumburg, stellt nach eigener Aussage die Räume mit Freude für eine solche Ausstellung zur Verfügung. Die 30 Gäste, die am am Mittwochabend bei der Eröffnung den weg ins Café Antik gefunden hatten, waren von Gehrings Werken schon einmal begeistert.
Von Carolin Woito
Team 50 plus wieder mit Eigenleistung
Diesmal wurde der Friedhofszaun erneuert.
Siehe bürgerschaftliche Aktivitäten...
November 2014
3. Altenstädter Erzählcafé
Häuser und Menschen rund um die Kirche war das Thema, hier der Bericht
3. Altenstädter Erzählcafé...
Einbruch in Altenstädter Wohnhaus
Hier der HNA-Bericht vom 11.11.2014:

Altenstädter Weinprobe im Schützenraum
Schützenverein veranstaltet wie in jedem Jahr eine Weinprobe - 50 Personen kosteten verschiedene Rotweine!
Siehe Schützenverein... (folgt)
Informationen zum Naumburger Trinkwasser
Auszug aus Naumburg.eu
Im Rahmen einer Information zum Trinkwasser der Stadtverwaltung auf der HP werden auch Daten zur Wasserqualität veröffentlicht. Das Trinkwasser für Altenstädt kommt ja aus Wolfhagen, dennoch hier ein paar Interessante Auszüge die auch unser Wasser betreffen:
Hinweis in eigener Sache:
Das Altenstädter Wasser aus Wolfhagen hat eine hervorragende Qualität. Wenn Ihr in Eurem Haus nicht gerade Bleileitungen habt, könnt Ihr das am besten kontrollierte Lebensmittel als Alternative zur Plastikflasche aus dem Discounter natürlich trinken.
Das Wasser ist gesund und viele günstiger - außerdem deckt Ihr damit gleichzeitig die Kosten für die Wasserversorgung und reduziert damit Eure/ unser aller Wasserrechnung - stimmt wirklich!!!
Gruß Bernd Ritter
Jubiläumsgottesdienst zum 50-jährigem Bestehen des PCA
Link folgt

Altenstädter Familienbuch erschienen
von Mario Arend

Andrea Groß feiert 25-jähriges Dienstjubiläum
seit Eröffnung Leiterin des Kindergartens Regenbogenland!
Siehe KiTa - Link folgt

Personalratsvorsitzende Marina Eisele (links) und Bürgermeister Stefan Hable (rechts) gratulieren der Jubilarin Andrea Groß (Bildmitte) zu ihrem 25-jährigen Dienstjubiläum. (Foto: PA Stadt Naumburg)tunde zu ihrem besonderen Tag zu gratulieren.
Bürgerversammlung der Stadt Naumburg
Auch Suedlink Thema - leider wenig Resonanz!
aus: Naumburg.eu:
Knapp 50 Bürger folgten der Einladung des Herrn Stadtverordnetenvorstehers Mike Gerhold und besuchten die Bürgerversammlung im Haus des Gastes. Die Bürgerversammlung soll nach der Hessischen Gemeindeordnung einmal im Jahr durchgeführt werden, auch um die Möglichkeit zu bieten, Fragen an die Verantwortlichen der Stadt zu richten. Als besondere Themen stellte der Bürgermeister zudem den Entwurf des Haushalts 2015 vor und gab einen Überblick im Verfahren zur Planung der Stromtrasse „SuedLink“.
Bezogen auf den Haushalt erläuterte Bürgermeister Hable die Entwicklung der Einnahmen und Ausgaben und machte die Zwänge deutlich, unter denen die derzeitige Kommunalpolitik steht. Er forderte die Bürger ausdrücklich auf, sich in diesen Prozess einzubringen.
Die Planung der Stromtrasse „SuedLink“ mit derzeit drei möglichen Varianten, die das Gebiet der Stadt betreffen, bewegt offenbar auch die Bürger in Naumburg. Einig war man sich in der sich anschließenden Diskussion, dass die Informationspolitik der Firma, die den Bau der Trasse plant, völlig unzureichend ist. Empfohlen wurde, sich hier mindestens auf der Ebene des Wolfhager Landes zusammenzuschließen und den Widerstand gegen das Projekt zu organisieren.
In diesem Zusammenhang sagte Bürgermeister Stefan Hable der im Wolfhager Land gegründeten Bürgerinitiative die Unterstützung des Magistrats zu. Unterschriften-Listen der Initiative, in denen man sich gegen den Bau der Stromtrasse „SuedLink“ aussprechen kann, werden auch im Bürgerbüro der Stadt Naumburg ausgelegt.
Ferner wird die Stadt auf ihrer Homepage künftig über die Aktivitäten der Bürgerinitiative sowie über den aktuellen Verfahrensstand informieren.
Aus der Bürgerschaft wurde lediglich eine Frage an den Magistrat gerichtet. Diese drehte sich um die Frage der Beitragsbelastung im Zuge der Sanierung der Hufeisenstraße in Altendorf. Herr Bürgermeister Hable teilte mit, dass diese Frage zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend beantwortet werden kann, da noch keine Planung vorliege und derzeit nur die Haushaltsmittel eingestellt wurden. In einer Anliegerversammlung im nächsten Jahr können dann sicherlich alle Fragen umfangreicher beantwortet werden.
Im Rahmen der Bürgerversammlung der Stadt Naumburg wurden die Themen Haushalt und Stromtrasse SuedLink behandelt. (Foto: PA Stadt Naumburg)
Hessische Ministerin zu Besuch im Kindergarten
Rahmen des Vorlesetages kam Justizministerin Eva Kühne-Hörmann zu Besuch
Siehe KiTa - Link folgt
Dezember 2014
Katja Röthemeyer aus Altenstädt in der HNA
aus: HNA vom 8.12.2014:

Erneut Einbruch in Altenstädter Wohnhaus
Hier der HNA-Bericht vom 12.12.2014:

Weihnachtsmarkt mit Weihnachtsbaumverkauf und Weihnachtsbacken auf dem Dorfplatz
hier geht es zur Seite des ABC - folgt

Suedlink: Ursula Günther organisiert den Widerstand
HNA vom 23.12.2014
Altenstädt. Ursula Günther hat sich ein großes Ziel gesetzt: Sie möchte die Suedlinktrasse, mit ihren mächtigen Masten, die Energieleitung, durch die Windstrom von Norddeutschland in den Süden der Republik fließen soll, verhindern.
siehe auch Suedlin-Sonderseite auf Altenstaedt.de (nicht mehr aktiv)
Das Ziel hat sie mit vielen Menschen gemeinsam, die in der Nähe des geplanten Trassenverlaufs oder einer der alternativen Routen leben.
So könnte es kommen: Die BI Wolfhager Land hat mit einer Fotomontage versucht, die geplante Suedlink-Trasse bei Altenstädt darzustellen. Die BI trifft sich einmal im Monat in der Wolfhager Gaststätte Zum Schiffchen. Das nächste Mal am 26. Januar. Foto: privat/nh
Im Frühjahr, erinnert sich die ruhig und besonnen wirkende 58-Jährige, habe sie zum ersten Mal von Suedlink gehört und erfahren, dass die Leitung auch das Wolfhager Land zerschneiden würde, in Sichtweite von ihrem Haus an ihrem Wohnort Altenstädt vorbei weiter Richtung Bad Emstal verlaufen solle.
„Ich habe dann meinen Bekanntenkreis hier in der Gegend angerufen“, sagt sie, und nach Mitstreitern für eine Bürgerinitiative (BI) gesucht. Und so, erzählt die weiter, „kam dann ein Trüppchen zusammen“, das heute im Kern aus einem guten Dutzend besteht, Leuten aus Naumburg, Wolfhagen, aber auch aus Balhorn.
Zum erweiterten Kreis zählt sie nochmal gut 20 Leute, und die Zahl der Unterstützer wächst weiter, seit die beiden Alternativtrassen, die besonders Wolfhagen und Naumburg treffen würden, bekannt wurden. Persönliche Betroffenheit motiviert, das war bei ihr letztlich nicht anders. Und sie verbindet. Günther, die als Sozialarbeiterin bei Vitos arbeitet, versichert, dass sich alle Aktivisten, die sich in einer der zahllosen BIs entlang der geplanten Mega-Leitung organisiert haben, einig seien: „Keine Trasse hier und auch nicht anderswo“, laute der Leitsatz. Entsprechend unterstützen sich die BIs gegenseitig, arbeiten eng zusammen. Im Altkreis sind die organisierten Trassengegner auch in Bad Emstal und Habichtswald aktiv.

Gemeinsam gegen Suedlink: Mitglieder der BI Wolfhager Land mit Organisatorin Ursula Günther (mit rotem Schal) während der Demo in Bad Emstal. Foto: Ulbrich
Unkalkulierbare Gefahren für die Gesundheit von Mensch und Tier und der tiefe Eingriff in die Landschaft - das will Ursula Günther nicht hinnehmen. Inakzeptabel sei deshalb auch Kernkraft und Kohlestrom. Die Suedlink-Gegner setzen durchaus auf Windkraft, aber auf dezentrale Lösungen.
Wenn Ursula Günther aus ihrem Haus Richtung Osten sieht, blickt sie direkt auf die Windräder zwischen Istha, Balhorn und Altenstädt. Schön finde sie die nicht, aber sie akzeptiere sie. „Überall werden Windräder gebaut“, dazu Solaranlagen. Was fehle, seien ausgereifte Speichertechnologien. Dort gelte es anzusetzen, und dazu plane man im neuen Jahr eine Info-Veranstaltung.
In der Zwischenzeit sammeln auch die Mitglieder der BI Wolfhager Land Unterschriften gegen Suedlink. In Naumburg liegen Listen im Rathaus aus, beim Metzger Döring in Altenstädt und in der Metzgerei Ritter in Altendorf. 1042 haben sie schon zusammen. Sie sollen dazu beitragen, „den Wahnsinn“, wie Günther sagt, zu stoppen.
Von Norbert Müller

