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SELK

Unser Dorf - Altenstädt
Die SELK

(Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche) :

Die Selk ist eine von zwei Kirchengemeinden in Altenstädt, die zusammen mit Balhorn eine Gemeinschaft bildet. Knapp 70 Gemeindemitglieder gehören in Altenstädt zur SELK.
Die SELK hat eine eigene, umfangreiche Internet-Seite, auf die hier gerne verwiesen wird:

www.selk-balhorn.de

Dort finden Sie alle Informationen, aktuell und rund um die Gemeinde.
Dennoch unten ein kurzer Überblick über die Geschichte der SELK in Altenstädt weiter unten.

Siehe auch Unterseite Konfirmanden.

Pfarrer ist       
Wilfried Keller
Vogelsberg 9
34308 Bad Emstal-Balhorn
Tel:  0 56 25 - 2 85
E-Mail

Ansprechpartner in Altenstädt ist
Martha Knatz
Korbacher Str. 1
Tel.: 05625/1737

Konfirmanden der SELK...

www.selk-balhorn.de

Geschichte der SELK in Altenstädt
Zur Zeit der Gründung der Renitenz gehörte die Gemeinde  Altenstädt zur Balhorner Gemeinde. Bis 1886 wurde die Gemeinde als eigener Gottesdienstort von Balhorn aus betreut.
Unter Pfarrer Engelbrecht war Altenstädt Pfarrsitz - in  Verbindung mit dem Predigtort Gertrudenstift in Grossenritte. Später bildete  Altenstädt mit Sand einen Pfarrbezirk, seit 1963 wieder mit Balhorn.
Zunächst traf man sich in Altenstädt auf dem Hof  Schnellenpfeil. 1923 erbaute man eine eigene Kirche. In den 80er Jahren des  letzten Jahrhunderts erhielt die Kirche eine neue Orgel.
Der Kirchenvorstand der Gemeinde Altenstädt arbeitet  selbständig. Alle weiteren Kreise finden mit der Gemeinde Balhorn zusammen  statt.

Eine Aufstellung der Pfarrer und mehr zur Kirchengeschichte findet Ihr in der
Chronik - Sonderthemen - Pfarrer und Kirchengeschichte.

Wilfried Keller ist neuer Pfarrer der Selk-Gemeinde
Balhorn. Wilfried Keller und seine Frau Regina sind gut in Balhorn angekommen.
Am Sonntag wird der neue Pfarrer in die Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche (Selk) in Balhorn und Altenstädt eingeführt.

Wilfried Keller und seine Frau Regina sind neu in Balhorn.
© HNA/Auel
HNA 11.5.12

BFür Wilfried Keller liegt es klar am Fahrer, dass der Umzugslaster gut durch die enge Baustelle vor seiner neuen Kirche gekommen ist. Aber der zukünftige Pfarrer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (Selk) in Balhorn und Altenstädt ist sich auch sicher, dass Gott an dieser Aktion nicht ganz unbeteiligt war. „Wir haben für einen guten Ablauf des Umzugs hierher gebetet“, sagt er. Wilfried Keller ist beides – Realist und gläubiger Christ. In seinen Abiturleistungskursen beschäftigte er sich mit Mathematik und Physik. Doch schon damals war er der festen Überzeugung, dass Jesus lebt und auf der Welt wirkt.
Jesus steht auf Platz eins
Nach dieser Kernaussage richtet er sich auch bei seiner Arbeit. Keller hat das Motto „Jesus als erstes“. Was das genau bedeutet? „Wer vor der Gemeinde predigt, ist eigentlich egal. Wichtig ist, dass die Menschen den Glauben leben.“
Diese Einstellung hat ihm auch erleichtert, nach 15 Jahren seine Gemeinde in Hermannsburg in Niedersachsen zu verlassen. Seine Freizeit verbringt Keller gern in der Natur. In Balhorn ist für ihn extra ein kleines Gartenstück anlegt worden. Darüber freut er sich sehr. Auch im Pfarrhaus finden sich Blumenketten als Deko und ein Blütenbild mit intensiven Farben an der Wand.
Kurzclip: Wilfried und Regina Keller.
In Balhorn und Altenstädt gehören ungefähr 610 Menschen der Selk an. Sie haben sich Keller als ihren neuen Pfarrer selbst gewählt. Neben dem sonntäglichen Gottesdienst legt der Mann mit der ruhigen Stimme Wert auf Bibelkreise in den Häusern der Gemeindeglieder. „Ich möchte hier vor allem seelsorgerisch aktiv sein“, sagt Wilfried Keller. Dazu gehöre auch eine intensive Familienarbeit. „Auf Wunsch werde ich auch zusammen mit meiner Frau Regina Paargespräche anbieten.“
Der Einführungsgottesdienst für Wilfried Keller findet Sonntag, ab 14 Uhr in der Kirche der Selk in Balhorn statt.
Von Juri Auel
Wilfried Keller ist 54 Jahre alt. Das Pfarrhaus in Balhorn bezieht er zusammen mit seiner Frau Regina. Das Paar hat zwei gemeinsame Töchter. Sein Theologiestudium absolvierte er an der kirchlichen Hochschule der Selbständigen Evangelischen-Lutherischen Kirche in Oberursel. Bevor er nach Balhorn berufen wurde, war er in Hermansburg in Niedersachsen für 2000 Gemeindeglieder zuständig.
 

Kostbar bis zum letzten Tag
Abschied nach 15 Jahren: Pfarrer Manfred Holst verlässt Balhorn und übernimmt Stelle in Marburg

Abschied: Pfarrer Manfred Holst verlässt die SELK-Gemeinden Balhorn und Altenstädt.
Foto: Lehmann
HNA 23.7.09

Balhorn. Balhorn sei für ihn und seine Familie ein Stück Heimat geworden. "Und Heimat zu verlassen, tut immer weh", sagt Manfred Holst, Pfarrer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde (SELK).
Holst geht nach 15 Jahren und übernimmt in Marburg eine Stelle, wo er für drei kleine Gemeinden zuständig ist. "Die Zeit ist reif für einen Wechsel", begründet der 48-Jährige seine Entscheidung. Es sei gut für die Kirchengemeine, zu der auch Altenstädt gehört, "einen neuen Menschen zu erleben" und weg zu kommen von der Selbstverständlichkeit, die sich einstelle, wenn ein Pfarrer so lange im Ort sei. Gut sei der Wechsel aber auch für ihn selbst - ein Neuanfang, eine Herausforderung, da für die künftig von ihm betreuten Gemeinden erst einmal ein seelsorgisches Konzept erarbeitet werden müsse. "In Balhorn war die Gemeinde von Anfang an in sich gestaltet, in Marburg muss sich das erst entwickeln." Holst, der neben seinem Pfarrdienst 2007 an der Uni Kassel seinen Diplom-Abschluss in Supervision mit Schwerpunkt Familienberatung gemacht hat, muss dort erst einmal Vertrauen für die Zusammenarbeit Gemeinde/Pfarrer schaffen.
"Man muss gehen, bevor die Wurzeln zu tief gewachsen sind."
Manfred Holst
In der SELK-Gemeinde Balhorn/Altenstädt mit zusammen 520 Mitgliedern ("Mit den Kindern sind es 100 mehr") klappt das Zusammenspiel ohne Probleme - kein Wunder nach 15 Jahren. Nicht nur der aus Hannover stammende Holst, der hier nach dem Studium erst ein Jahr als Vikar eingesetzt war, dann fest in seine erste Pfarrstelle berufen wurde, hat in Balhorn Wurzeln geschlagen. Auch seine Frau Edith und die Kinder Manuel (21), Oliver (18) und Elena (15) fanden Freunde und wurden in die Gemeindearbeit eingebunden. Deshalb sei in der Familie auch intensiv über den Wechsel diskutiert worden. Nachdem die Entscheidung 2008 für Marburg gefallen war, wurde auch schnell die Gemeinde informiert, die jetzt erst einmal eine Vakanzvertretung bekommt.
Trotz aller Vorfreude auf einen neuen Lebensabschnitt schwingt bei Manfred Holst Wehmut über den Abschied mit: "Das Leben in der Gemeinde ist für uns etwas Kostbares geworden. Kostbar bis zum letzten Tag." Und deshalb sei es auch schwer zu gehen. Termin: Abschiedsgottesdienst für Pfarrer Holst und seine Familie, Sonntag, 25. Juli, 17.30 Uhr, SELK-Kirche Balhorn (Vogelsberg), anschließend "gemütlicher Sommerabend".

Von Cornelia Lehmann
 

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